Sina Ziegler
aus Kaltbrunn absolvierte ihre erste Langdistanz am Ironman Switzerland in Thun.
Wenn die Temperaturen steigen, haben viele das Bedürfnis gründlich aufzuräumen.
Mit den ersten warmen Tagen steht bei vielen Haushalten der Umzug oder die grosse Frühlingsaufräumaktion an. Eine frühzeitige und sorgfältige Planung hilft, Stresssituationen zu vermeiden.
Wer rechtzeitig mit dem Sortieren beginnt, gewinnt nicht nur Überblick, sondern auch Zeit für durchdachte Entscheidungen: Was wird wirklich noch gebraucht? Was kann weitergegeben, verkauft oder gespendet werden? Unüberlegte oder unsachgemässe Entsorgung verursacht hingegen zusätzliche Kosten, belastet die Umwelt und stellt sehr oft ein grosses Sicherheitsrisiko dar. Egal ob man seinen Wohnsitz wechselt, eine Liegenschaft räumt oder zu «Hause» ausmistet, sinnvollerweise sollte zuerst immer eine mögliche Weiterverwendung der nicht mehr benötigen Gegenstände geprüft werden. Sehr oft lassen sich Möbel, Elektrogeräte oder Alltagsgegenstände mit geringem Aufwand wieder instandsetzen. Re-Use und Re-Pair schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die natürlichen Ressourcen und das Portemonnaie. Wenn weder Re-Use oder Re-Pair möglich sind, geht es zum Recyclingprofi Kuster in Ebnat-Kappel oder Wil. Dabei punktet das Unternehmen mit gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern, einer grosszügigen Entsorgungsanlage, die viel Platz und Bewegungsfreiheit beim Abladen anbietet sowie einer Infrastruktur, die auf dem neusten Stand der Technik ist. Wer es selbst nicht bringen kann, bestellt bequem eine Mulde, reserviert einen Lastwagen-Stellplatz oder nutzt den Kuster Rundumservice für Räumungen.
Sauber trennen lohnt sich, denn vieles kann kostenlos entsorgt werden. Dazu gehören auch bis 20 Kilogramm giftige Sonderabfälle wie Farben, Dünger, Putzmittel, und so weiter, pro Jahr und Haushalt. Kuster Recycling ist am Standort in Ebnat-Kappel auch die offizielle Giftsammelstelle für die Bevölkerung sowie Industrie und Gewerbe. Für kostenpflichtiges Sperrgut stehen zwei Waagen zur Verfügung. Bezahlen kann man mit Bargeld, Twint und Karte.
«Die korrekte Deklaration des Entsorgungsgutes ist die Sache des Überbringers und dieser haftet auch für allfällige Schäden und deren Folgekosten, die durch eine unsachgemässe Entsorgung entstehen», erklärt Katja Kuster. So können geschlossene Behälter – oder Behälter unter Druck, wie Gaskartuschen, Einwegheliumflaschen, Feuerlöscher oder Feuerwerk zur tödlichen Gefahr werden, wenn diese mit dem Alteisen oder Sperrgut entsorgt werden. Auch Munition gehört nicht auf den Recyclingplatz – sondern muss der Blindgängermeldezentrale gemeldet werden. Ebenso sind inkorrekt entsorgte Elektro-Altgeräte, Einwegzigaretten oder andere Gegenstände mit Lithiumbatterien brandgefährlich. «Wir haben im vergangenen Jahr über 20‘000 Franken in eine neue Videoüberwachung mit Thermokameras investiert. Weitere Investitionen in Rauchgasmelder werden in diesem Jahr folgen» ergänzt Katja Kuster. So wurde auch Dank des Messportals für Radioaktivität eine radioaktive Altlast bei einem Fernglas entdeckt, welches sichergestellt und den Behörden vorschriftsgemäss gemeldet wurde. Thomas Kuster sagt dazu: «Insofern hat sich die damalige Investition des Portals mit sämtlichen Zubehör von 50‘000 Franken für die Sicherheit der Bevölkerung gelohnt.» So sortiert, trennt und bereitet die Kuster Recycling AG tagtäglich mehrere Tonnen Wertstoffe auf. Im Dienste der Umwelt und der nachfolgenden Generationen – mit viel Freude und Herzblut.
⋌pd
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