Cornelia Vonlanthen Schildknecht
weiss, worauf Jugendliche bei der Lehrstellensuche achten sollten.
Svenja Simmerle aus Schmerikon erreichte an den WorldSkills den 4. Rang bei den Floristen.
Svenja Simmerle aus Schmerikon nahm als Floristin an den diesjährigen WorldSkills teil. An den Berufsweltmeisterschaften treten junge Berufsleute aus verschiedenen Ländern in unterschiedlichen Disziplinen gegeneinander an und zeigen ihr Können unter Wettbewerbsbedingungen. Die diesjährige, 48. WorldSkills Competition, fand vom 22. bis 27. September 2026 in Shanghai statt. Rund 1400 junge Berufsleute aus mehr als 70 Ländern und Regionen traten in 64 Berufen gegeneinander an. Bewertet wurden unter anderem Fachwissen, Präzision, Geschwindigkeit und die Qualität der ausgeführten Arbeiten.
Svenja Simmerle, wie haben Sie die WorldSkills in Shanghai erlebt? Was ist Ihnen von diesem Wettbewerb besonders in Erinnerung geblieben?
Es war eine unglaubliche Erfahrung, welche ich machen durfte. Die Stimmung, das Adrenalin – all das werde ich nie vergessen. Ausserdem war die Unterstützung im Nationalteam etwas vom Schönsten, das ich jemals erleben durfte.
Sie haben den hervorragenden 4. Platz erreicht. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden oder auch ein bisschen enttäuscht?
Im ersten Moment war ich natürlich schon etwas enttäuscht und traurig, dass ich es nicht aufs Podest geschafft habe. Nun, nachdem ich aber einige Nächte darüber schlafen konnte, bin ich mehr als happy mit meiner Platzierung. Ich freue mich auch sehr über die Medal for Excellence, mit der meine Arbeit gewürdigt wurde.
Die Vorbereitungen auf die WorldSkills nahmen sicherlich eine Menge Zeit in Anspruch.
Auf alle Fälle. Insgesamt habe ich mich knapp 900 Stunden auf den Wettkampf vorbereitet. Dazu gehörten neben dem eigentlichen Training auch das Mentaltraining und das Üben zuhause. Es war also insgesamt eine sehr intensive, aber auch sehr wertvolle Zeit.
Und hat sich Ihre Vorbereitung in Shanghai ausgezahlt?
Ja, zum Glück. Ich konnte meine Nervosität sehr gut steuern und habe es geschafft, mich voll und ganz auf meine Arbeit zu fokussieren.
Was nehmen Sie persönlich aus den WorldSkills mit?
Eine Menge. Aber das Wichtigste ist für mich, dass ich sehr stolz auf mich sein kann. Es ist nicht selbstverständlich, an so einem internationalen und grossen Wettkampf teilzunehmen. Ich bin sehr stolz auf mich und meine Leistung.
Zum Schluss: Was steht jetzt an? Haben Sie bereits neue Ziele oder Projekte vor Augen?
Mein nächstes Projekt wird voraussichtlich die Meisterschule in Stuttgart sein. Aber bis es so weit ist, widme ich mich wieder ganz meinem Alltag. Ich freue mich auch, nun wieder etwas mehr Zeit für meine Familie und Freunde zu haben.
Shannon Senn
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