Sina Ziegler
aus Kaltbrunn absolvierte ihre erste Langdistanz am Ironman Switzerland in Thun.
Daniel Hämmerli, Co-Präsident HEV Linthgebiet.
Schuldenmachen steuerlich bevorzugen? Auf fiktives Einkommen Steuern bezahlen? Wohnträume junger Familien zerschlagen? Finanzielle Sicherheit im Alter untergraben? Goht’s no?
Stellen Sie sich vor, der Staat würde Ihnen eine Steuer auferlegen, weil Sie Ihr eigenes Auto fahren oder Ihr Sofa benutzen. Genau das geschieht heute beim Wohneigentum: Wer ein Eigenheim besitzt und selbst darin wohnt, muss dafür ein fiktives Einkommen versteuern, das man nie erhält – den sogenannten Eigenmietwert. Gerade für junge Familien und Eigentümer in finanziell angespannten Verhältnissen ist der Eigenmietwert äusserst belastend. Im Ruhestand kann es besonders bitter werden: Während das Einkommen sinkt, bleibt der Eigenmietwert bestehen respektive steigt sogar und treibt die Steuerlast in die Höhe. Viele Rentnerinnen und Rentner sehen sich plötzlich gezwungen, ihr Eigenheim zu verkaufen, statt es als Altersvorsorge zu nutzen. Das heutige System bestraft zudem jene, die ihre Schulden abbauen, und junge Familien, die vom Eigenheim träumen. Es ist höchste Zeit, dass die unfaire Eigenmietwert-Steuer abgeschafft wird. Mit einem Ja zum «Bundesbeschluss über die kantonalen Liegenschaftssteuern auf Zweitliegenschaften» sagen wir am 28. September Ja zu fairen Steuern, die den Traum vom Eigenheim fördern und nicht bestrafen.
Daniel Hämmerli, Co-Präsident HEV Linthgebiet
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