Sina Ziegler
aus Kaltbrunn absolvierte ihre erste Langdistanz am Ironman Switzerland in Thun.
Freuen sich über das Jahresergebnis v.l.: Cornelia Meile-Beck (Mitglied der Geschäftsleitung), Thomas Bösch (Vorsitzender der Geschäftsleitung) und Roger Theiler (Mitglied der Geschäftsleitung).
Trotz weiter sinkenden Zinsen in den Jahren 2024 und 2025 – insgesamt von 1,75 Prozent auf 0,00 Prozent –, einer Inflationsrate nahe null sowie zunehmendem Kosten- und Regulierungsdruck konnte die Bank wachsen und ihre Eigenmittel deutlich stärken.
Gleichzeitig gelang es, zentrale Geschäftsvolumen zu steigern und zahlreiche neue Genossenschafterinnen und Genossenschafter zu gewinnen. Bankleiter Thomas Bösch fasst zusammen: «Ohne das grosse Vertrauen in unsere Toggenburger Regionalbank wäre dieses wertvolle Wachstum nicht möglich – und es verpflichtet uns, jeden Tag noch besser zu werden.» Die Bilanzsumme stieg im Geschäftsjahr 2025 um 5,5 Prozent auf 575 Millionen Franken. Die Kundenausleihungen wuchsen um 27,95 Millionen Franken. Das Wachstum war breit abgestützt und zeigt die ungebrochen hohe Nachfrage nach regionalen Finanzierungslösungen. Gleichzeitig vertrauten Kundinnen und Kunden der Bank 39,36 Millionen Franken an neuen Kundengeldern an, der Deckungsgrad konnte deutlich gesteigert werden. Das Genossenschaftskapital erhöhte sich um 1,79 Millionen Franken auf neu 25,2 Millionen Franken. Mit über 3200 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern bleibt die starke Verankerung in der Region ein zentrales Merkmal.
Trotz weiter sinkenden Zinsen legte der Bruttozinserfolg um 104’746 Franken zu – ein überzeugendes Ergebnis. Höhere regulatorische Anforderungen sowie Investitionen in Personal, IT und Cyber Security führten jedoch zu steigenden Kosten. Diese Investitionen sind notwendig, um den Vorgaben gerecht zu werden und die hohen Sicherheitsstandards im digitalen Bankgeschäft sicherzustellen. Der Geschäftserfolg ging auf 1,78 Milionen Franken (minus 4,9 Prozent) zurück. Der Jahresgewinn beträgt 851’889 Franken. Zur finanziellen Stabilität wurden den Reserven für allgemeine Bankrisiken 690’000 Franken zugewiesen – die Eigenmittel stiegen insgesamt um über 3,3 Milionen Franken.
Bösch hebt drei zentrale Erfolgsfaktoren im vergangenen Jahr 2025 hervor: Das spürbare Kundenvertrauen als Basis des nachhaltigen Wachstums, die deutliche Stärkung der Eigenmittel und der verantwortungsvolle Umgang mit steigenden Kosten. Die Kundschaft darf sich auf die Einführung eines neuen, sicheren und intuitiven E-Banking und Mobile Banking freuen. Der Verwaltungsrat beantragt an der Generalversammlung, die am Freitag, 27. März, in der Mehrzweckhalle Schafbüchel in Ebnat-Kappel stattfindet, eine Verzinsung der Anteilscheine von 2,5 Prozent.
Die Clientis Bank Thur blickt dank starker Eigenmittelbasis und regionaler Verankerung zuversichtlich in die Zukunft. Im Jahr 2026 stehen weiterhin das ausgeglichene Wachstum, eine nachhaltige Risikopolitik und die gezielte Stärkung der Eigenmittel im Fokus. Die starke Verankerung im Toggenburg, kurze Entscheidungswege und die persönliche Beratung vor Ort bleiben zentrale Erfolgsfaktoren. Bankleiter Thomas Bösch betont: «Unser grösstes Kapital sind nicht die Zahlen, sondern die Menschen, die jeden Tag mit Herz, Verstand und Verantwortung für unsere Kundinnen und Kunden da sind.» ⋌pd
Über die Clientis Bank Thur
Die Clientis Bank Thur mit Hauptsitz in Ebnat-Kappel und einer Geschäftsstelle in Unterwasser beschäftigt 21 Mitarbeitende. Kerngeschäfte sind Hypothekarfinanzierungen – grösstenteils durch Spareinlagen finanziert – sowie Zahlen, Anlegen und Vorsorgen. Hauptkundengruppen sind Privatpersonen, KMU und Institutionen. Als rechtlich selbständiges Institut ist die Clientis Bank Thur Mitglied der Regionalbankengruppe Clientis.
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