Sina Ziegler
aus Kaltbrunn absolvierte ihre erste Langdistanz am Ironman Switzerland in Thun.
Der Therapeut Zhijun betreibt gemeinsam mit der Praxisassistenz die familiäre TCM-Praxis im Zentrum von Wattwil.
Mit dem Frühling endet zwar der kalte Winter, doch gleichzeitig beginnt die Pollensaison. Für viele Menschen bedeutet das vor allem eines: Heuschnupfen.
Sie haben vielleicht bemerkt, dass Sie beim Wechsel der Jahreszeiten häufiger niesen … oder wenn Sie das Haus putzen. In solchen Fällen handelt es sich sehr wahrscheinlich um Heuschnupfen: eine allergische Reaktion auf Pollen und Staubpartikel. 20 Prozent der Bevölkerung sind von Heuschnupfen betroffen. 95 Prozent aller Pollenallergien werden durch nur sechs Pflanzenarten ausgelöst: von Januar bis April durch Hasel, Erle, Birke und Esche, im Sommer durch Gräser und ab August durch Beifuss. Eine Pollenallergie ist eine weit verbreitete allergische Erkrankung, die auf einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Eiweissbestandteilen von Pollen beruht. Sie bezeichnet eine Erkrankung mit Symptomen wie Juckreiz in der Nase, juckende Augen, Niesen, laufende Nase, Husten und sogar Asthma oder einem Engegefühl im Brustkorb.
Aus der Perspektive der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) steht Heuschnupfen im Zusammenhang mit den Funktionskreisen von Lunge, Milz und Nieren. Die Lunge öffnet sich in die Nase und steht in direkter Verbindung mit der Aussenwelt, den Atemwegen und dem Qi sowie der Haut.Die Niere wird in der TCM als die Grundlage der angeborenen Konstitution bezeichnet. Die Milz wird als die Grundlage der nachgeburtlichen Energiegewinnung bezeichnet. Die TCM kann eine nachhaltige Linderung bei Heuschnupfen bieten. Sie beschränkt sich nicht nur auf die Unterdrückung der Symptome, sondern behandelt die Ursachen ganzheitlich.
Es empfiehlt sich, die Behandlung der Pollenallergie zwei bis drei Wochen vor den ersten Symptomen zu beginnen. So können die Symptome frühzeitig verhindert und die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt werden. Eine Behandlung ist jedoch auch bei akuten Beschwerden möglich, dann steht die Linderung der Beschwerden im Vordergrund. Bei der TCM-Therapie von Allergien werden sowohl Symptome als auch die zugrunde liegenden Ursachen behandelt. Eine umfassende Therapie mit Akupunktur, Massage, Schröpfen sowie allenfalls weiteren Behandlungsmethoden kommt dabei zum Einsatz. Grundlegende Akupunkturpunkte sind Dazhui, Fengchi, Quchi, Taigu, Zusanli, Sanyinjiao. Sie werden stimuliert, um die Immunreaktion des Körpers zu regulieren und die körperliche Verfassung zu verbessern. Je nach Symptomen werden weitere Akupunkturpunkte im Bereich der Augen, Nase, Brust und des Rückens verwendet. ⋌ pd
Wattwil TCM Chen
Bahnhofstrasse 20, 9630 Wattwil
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Hochinteressant, dass Behandlungen gegen Heuschnupfen in der benachbarten Schweiz mit fundierten TCM-Methoden möglich sind! Soviel ich bisher gelesen habe, scheint die TCM einen systemischen und langfristigen Ansatz zu verfolgen. https://www.trinicum.com/de/haeufig_gestellte_fragen_zur_traditionellen_chinesischen_medizin_tcm,22540,49991.html Bei Heuschnupfen dürften aber auch Umweltfaktoren und
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