Anna-Catrina Walt
übernimmt neu das Präsidentenamt des Sportvereins Wildhaus - Alt St.Johann.
Heute bezahlen wir die SRG dreifach: Direkt über die Serafe-Gebühren, über die Unternehmensabgaben (also Löhne und Produktpreise) und über die Pensionskassen. Die Wenigsten wissen, dass auch ihre Pensionskasse Jahr für Jahr 50'000 Fr. aus unseren Ersparnissen an die SRG abliefern muss. Mit der Volksinitiative "200 Franken sind genug!" haben wir die Chance für eine massvolle Anpassung. Nach Annahme der Initiative verbleiben der SRG weiterhin satte 800 Millionen Franken im Jahr. Aufgrund des Bevölkerungswachstums wird sie bereits in 10 Jahren wieder über genauso viele Einnahmen verfügen wie heute. 800 Millionen Franken sind mehr als genug, um den gesetzlichen Auftrag nach Information und Kultur in hoher Qualität zu erfüllen. Nicht mehr stattfinden dürften Formate wie "Shaolin Challenge" (100'000 Fr. pro Folge). Es wäre zudem zu hoffen, dass sich die SRG bei der Vergabe von Übertragungsrechten für manche Sportveranstaltungen zurückhält. Sie konkurrenziert damit die Privaten und sorgt dafür, dass die Preise für TV-Sport-Abos immer weiter in die Höhe getrieben werden. Es bestünde auch endlich die Chance zu hinterfragen, ob der Staat wirklich 17 Radiosender, 8 Fernsehsender und mehrere Dutzend Social-Media-Kanäle braucht.
Die Gegner der Initiative malen den vollständigen Niedergang der Demokratie, der Kultur, des Nachrichtenwesens an und für sich an die Wand. Das ist nicht nur ungeheuerlich respektlos gegenüber den zahlreichen anderen Medien, die einen super Job machen, sondern auch gegenüber uns Bürgern. Man hält uns offenbar für kollektiv unfähig, mit 'nicht-SRG-Informationen' umzugehen. Richtig ist: 800 Millionen Franken für die SRG ist mehr als genug für ein vielfältiges und seriöses Medienangebot. Bitte stimmen Sie der Initiative zu und schonen Sie Ihr Portemonnaie. Denn die nächsten Erhöhungen der Mehrwertsteuern oder der Krankenkassenprämien kommen schon bald!
Peter Ruoss, Bütschwil
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