Tiziano Gerber
und die Band Band Beat the 18th suchen neue Mitglieder aus dem Linthgebiet.
Organisiert das diesjährige Obertoggenburger Feldschiessen: Rolf Habegger von der Schützengesellschaft Wilhelm Tell Krummenau.
Zusammen mit seinem Verein Schützengesellschaft Wilhelm Tell Krummenau organisiert Rolf Habegger das diesjährige Obertoggenburger Feldschiessen. Die Veranstaltung findet vom 14. bis 16. August statt. Weitere Informationen zur Schützengesellschaft Wilhelm Tell Krummenau sind finden Sie unter: www.sg-krummenau.ch.
Rolf Habegger, wie kam es dazu, dass die Schützengesellschaft Wilhelm Tell Krummenau in diesem Jahr das Obertoggenburger Feldschiessen übernimmt?
Die Schützengesellschaft Nesslau hat sich vor rund einem Jahr entschieden, den Anlass nicht durchzuführen. Da wir die nächsten im Turnus sind, haben wir uns entschlossen, einzuspringen.
Beschreiben Sie das Obertoggenburger Feldschiessen mit drei Worten.
Traditionell, feldmässig, einzigartig.
Und wo liegen aus Ihrer Sicht die grössten organisatorischen Herausforderungen?
Im Einverständnis mit den Bodenbesitzern und in der Zusammensetzung des Organisationskomitees. Es ist auch nicht einfach, genug helfende Hände für den Anlass zu finden. Ausserdem hat Sicherheit auf dem Schiessplatz oberste Priorität. Dafür sind die Schützenmeister zuständig, und die werden leider immer weniger.
Die kurzfristige Übernahme bringt sicher zusätzlichen Druck mit sich. Wie gehen Sie und Ihr Team damit um?
Es geht eigentlich. In unserem Team waren die meisten mindestens einmal dabei, so wissen wir alle, was zu tun ist. Aber sicherlich hätte ein bisschen mehr Vorlaufzeit nicht geschadet.
Und wie sehen Sie die Zukunft des traditionellen Feldschiessens?
Leider steht es momentan nicht allzu gut ums Feldschiessen. Der Anlass ist immer ein grosser Aufwand. Wir schiessen feldmässig und müssen deshalb immer einen kompletten Schiessstand samt Zeigerunterstand aufbauen. Immer mehr Vereine haben Mühe, den Anlass zu stemmen, weil sie zu wenig Leute sind. Dazu kommen weitere Faktoren, wie beispielsweise Umweltvorschriften und Bewilligungen.
Was müsste sich Ihrer Meinung nach ändern, damit wieder mehr Vereine bereit sind, einen solchen Anlass zu organisieren?
Wir bräuchten wieder mehr Schützinnen und Schützen. Dazu müssten mehr junge Leute aktiv in den Vereinen mitmachen, Verantwortung übernehmen und sich für diese Tradition einsetzen.
Und zum Schluss: Worauf freuen Sie sich beim diesjährigen Feldschiessen am meisten?
Auf die Freude am Schiesssport, die Geselligkeit und auf ein hoffentlich unfallfreies Fest.
⋌Shannon Senn
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