Cathrin Zimmermann
vom Tierheim Nesslau spricht über Tiere als Weihnachtsgeschenke.
Yanis Blöchlinger wurde mit dem Pestalozzi Stiftepriis ausgezeichnet.
Mit der Note 5.4 schloss Yanis Blöchlinger aus Rüeterswil seine Lehre als Metallbauer EFZ bei Reichmuth Metall und Torbau in Eschenbach ab. Für diese Spitzenleistung wurde der 20-Jährige mit dem Pestalozzi Stiftepriis ausgezeichnet. Dieser Preis wird seit über 40 Jahren jährlich von der Pestalozzi Gruppe an die besten EFZ-Lehrabsolventinnen und -absolventen der Branchen Gebäudehülle, Metallbau, Metallverarbeitung und Haustechnik verliehen.
Yanis Blöchlinger, wie fühlt es sich an, den Pestalozzi Stiftepriis erhalten zu haben?
Es ist eine grosse Ehre, zu diesem Kreis der Besten zu gehören. Besonders wertvoll war für mich die Begegnung mit den anderen Talenten. Es war spannend und inspirierend, mich mit ihnen über unsere Berufe auszutauschen.
Sie haben Ihre Lehre als Metallbauer EFZ mit der hervorragenden Note 5.4 abgeschlossen. Was war für Sie der Schlüssel zu diesem Erfolg?
Eine grosse Rolle spielte die Motivation durch mein Umfeld. Ich hatte eine tolle Klasse und ein grossartiges Team am Arbeitsplatz. Viel geholfen hat mir auch, dass ich meinen Mitschülern oft Inhalte erklärte und dadurch mein eigenes Wissen vertiefen konnte. Mein grösster Antrieb war jedoch ein Satz aus der Oberstufe: «Es gibt noch Luft nach oben.» Mein Ziel war immer, diesen Spruch so zu erfüllen, dass eben keine Luft mehr nach oben bleibt.
Und hat der Pestalozzi Stiftepriis Sie zusätzlich angespornt, Ihr Potenzial voll auszuschöpfen?
Ehrlich gesagt wusste ich bis zur Einladung gar nichts von diesem Preis. Umso überraschender war die Nachricht – und umso grösser die Freude darüber. Diese Anerkennung hat mich definitiv bestärkt.
An der Verleihung standen 84 junge Berufsleute im Rampenlicht. Was war Ihr persönliches Highlight?
Ganz klar die tolle Atmosphäre der Feier. Die Gemeinschaft mit so vielen herausragenden jungen Talenten war etwas Besonderes. Gleich danach folgt die Wertschätzung, die unserem Handwerk entgegengebracht wurde.
Metallbau ist ein vielseitiger und anspruchsvoller Beruf. Was begeistert Sie daran besonders?
Die enorme Abwechslung und die Vielfalt. Ich schätze es sehr, am Ende des Tages ein sichtbares Resultat in den Händen zu haben – ein langlebiges, funktionales Produkt.
Klingt so, als würden Sie noch weiter in diesem Berufsfeld arbeiten wollen.
Auf jeden Fall. Zunächst möchte ich die praktische Berufserfahrung in meinem Betrieb festigen. Ich möchte schneller, sicherer und selbstständiger werden und dem Metallbau treu bleiben. Welche Weiterbildung ich als Nächstes angehe, weiss ich noch nicht genau.
⋌Shannon Senn
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