Cathrin Zimmermann
vom Tierheim Nesslau spricht über Tiere als Weihnachtsgeschenke.
Letzte Woche kam ein weiteres Infoblatt betreffend Thursanierung in alle Haushalte, finanziert mit unseren Steuergeldern. Wenn ich mir den Flyer so anschaue, dann frage ich mich, was hat das mit Hochwasserschutz zu tun? Nichts! Die Projektaufgabe vom Kanton St. Gallen ist, Hochwasserschutz, nichts anderes. Ziel ist, das Wasser bei Unwettern so zu kanalisieren, dass keine Gebäude oder Infrastrukturen im Dorf Wattwil zu Schaden kommen. Was jetzt aber gemacht wird, ist reiner Grössenwahn. Im Dorfkern werden grosszügige Flanierzonen der Thur entlang geplant und dies zu Lasten von Privatgrundstücken. Die Thur ist im Kanton St.Gallen schon zu 90 Prozent naturbelassen! Über den Kopf der Privateigentümer wird grosszügig mit deren Land geplant und dies mit Drohung auf Enteignung. Der Kanton ist nicht zuständig für unsere Dorfattraktivität. Wenn wir Wattwiler etwas an der Attraktivität verändern wollen, dann machen wir es selber! Der Kanton unternimmt aber alles, um mit unseren Steuergeldern diesen Wahnsinn zu realisieren. Auch die teure Baumverpflanzung von mehreren 100 schützenswerten Bäumen steht in keinem Kosten-Nutzenverhältnis. Muss es auch nicht, finanziert wird es ja eh mit den läppischen Steuergeldern, welche von den Bürgern eingetrieben werden! Ach ja, und schon wieder werden Steuergelder verschwendet, um mit drei Bäumen eine Testverpflanzung zu realisieren, um uns Wattwilern glaubhaft zu machen; juhu, es hat funktioniert! Reine Staatspropaganda und Grössenwahn. Dabei kann der Hochwasserschutz zwischen der aktuellen Baumallee realisiert werden und verbraucht erst noch weniger Steuergelder, was in dieser unsicheren Zeit sicher im Interesse der Bürger ist! Die Verantwortlichen vom Kanton St.Gallen, Susanne Hartmann und Philipp Gyr, sind mittlerweile von reinem Grössenwahn und der Machtgier getrieben. Das Volk und unsere Steuergelder sind ihnen völlig egal.
Daniel Meile, Wattwil
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