Raphael Gygax
ist der OK-Präsident des "The Little Big Festival" in Lichtensteig.
Das Hallenbad Bütschwil soll saniert und erweitert werden.
Der Verwaltungsrat des Zweckverbandes Hallenbad Bütschwil hat entschieden, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern Ende November die Variante «Sanierung mit Erweiterung» zur Abstimmung vorzulegen. Damit soll das Hallenbad umfassend erneuert werden.
Bütschwil Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass die Sanierung mit Erweiterung sowohl aus betriebswirtschaftlicher Sicht als auch im Hinblick auf die Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer die richtige und zukunftsfähigere Lösung darstellt. Die gewählte Variante «Sanierung mit Erweiterung» kombiniert die zwingend notwendige technische und energetische Erneuerung mit einer gezielten Weiterentwicklung des Angebots. Vorgesehen ist insbesondere eine Vergrösserung der Wasserfläche. Zudem erlaubt die Erweiterung eine bessere Entflechtung der einzelnen Nutzungen wie Schwimmkurse, Aquafitness, Schulschwimmen, Streckenschwimmen oder Baden. Das neue Hubbodenbecken schafft zusätzliche Kapazitäten und ermöglicht es, die steigende Nachfrage nach Schwimm- und Aquafitkursen zu decken. Zudem kann auch das Kurswesen für die Bewegung im Alter für die wachsende Zielgruppe der älteren Kundinnen und Kunden ausgebaut werden.
Der Verwaltungsrat trägt mit seinem Entscheid insbesondere auch den Rückmeldungen der Schulräte Rechnung. Diese betonten mehrfach, dass die bestehenden Wasserflächen für das Schulschwimmen bereits heute an ihre Grenzen stossen und dass in Zukunft mit steigenden Schülerzahlen zu rechnen ist. Gleichzeitig soll das Hallenbad mit familienfreundlichen Angeboten und modernen Infrastrukturen langfristig attraktiver und zukunftsfähiger werden. Die Investitionskosten für die Variante «Sanierung mit Erweiterung» belaufen sich auf rund 20,2 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat möchte den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern ein stimmiges Gesamtprojekt vorlegen und verzichtet daher auf isolierte Streichungen einzelner Projektbestandteile. Man ist sich der finanziell angespannten Situation in den vier Zweckverbandsgemeinden bewusst. Trotzdem hat er entschieden, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit voller Überzeugung die Variante «Sanierung mit Erweiterung» vorzulegen. Dies auch darum, weil aus rechtlicher Sicht keine formelle Variantenabstimmung möglich ist. Sollte diese Vorlage Ende November 2026 nicht in allen vier Zweckverbandsgemeinden angenommen werden, ist vorgesehen, in der ersten Jahreshälfte 2027 die reine Sanierungsvariante zur Abstimmung zu bringen, um eine Schliessung zu verhindern. Mit diesem Vorgehen ermöglicht der Verwaltungsrat indirekt einen Variantenentscheid. Zwischen den Sommer- und Herbstferien erhält die Bevölkerung die Möglichkeit, sich vertieft mit dem Projekt auseinanderzusetzen und dann Ende November über die Zukunft des Hallenbads zu entscheiden.
Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass das vorliegende Projekt eine grosse Chance bietet: für die Schulen, für Vereine, für Familien sowie für die langfristige Attraktivität und Lebensqualität. Gleichzeitig ist ihm bewusst, dass ein solches Vorhaben nur mit breiter Unterstützung aus Bevölkerung und Verbandsgemeinden realisiert werden kann. «Das Hallenbad Bütschwil ist ein Begegnungsort und ein bedeutender Bestandteil unserer regionalen Infrastruktur.» ⋌pd
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