Marco Fischbacher
beendet seine Profikarriere als Rennskifahrer und konzentriert sich auf sein Studium.
Kaum zu glauben, bereits zum zehnten Mal findet am Schweizer Nationalfeiertag das «Hänse-Fest» in Wattwil statt.
Vor etwas mehr als zehn Jahren entstand der Anlass, mit der Absicht, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Region eine Möglichkeit für den «Ausgang» anzubieten. Das Datum war bewusst gewählt, denn so konnte gleich im selben Zelt der traditionelle Buure-Brunch angeboten werden. Der Aufwand, alles aufzustellen, lohnte sich so gleich doppelt. Ab der ersten Ausgabe spielten Live-Musikanten und Jodler begeisterten mit ihren Naturklängen. Die «Hänse-Bar» in der urchigen Scheune lädt über all die Jahre ein, bis tief in den Nationalfeiertag hineinzufeiern. Jahr für Jahr kommen mehr Leute auf den Hänsenberg, worauf das etwas angepasste OK ständig reagierte. Unter anderem wird am Festabend für die Verpflegung nur noch ein abgetrennter Bereich des Zelts benutzt, die Tische für den Buure-Brunch können dadurch jeweils bereits am 31. Juli vorbereitet werden. Mit heute an die 400 Gäste am Buure-Brunch hat sich die Besucherzahl gegenüber der ersten Ausgabe mehr als verdoppelt. Dem Hänse-Fest verlieh ironischerweise der Corona-Lockdown einen regelrechten Boom, der bis heute anhält. Denn als damals sämtliche Festivitäten in Innenräumen verboten waren, wurde das Hänse-Fest kurzerhand im Freien durchgeführt. So besuchen heute um die 500, hauptsächlich junge Leute, das Fest, an welchem die Aussenbar nun ein fester Bestandteil ist.
Zum zehnjährigen Jubiläum lässt es das OK krachen, wie es dessen Werbung verspricht. So wird am 31. Juli um Mitternacht ein grosses Feuerwerk gezündet. Zusätzlich wird ein weiterer Tag Party angehängt, am Samstag, 2. August findet die Jubiläumsparty statt. Wenn weiterhin eine so grossartige Nachfrage am Anlass besteht, kann sich das OK gut vorstellen, das Fest irgendwann mit Stolz der nächsten Generation zu übergeben. ⋌pd
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