Miss Helvetia
tritt am 16. Oktober mit ihrem neuen Album im Dömli in Ebnat-Kappel auf.
Zurück zu den Anfängen: Nach ihrer Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau EFZ kehrt Sara Brunner in den Coop Wattwil zurück.
Mit der Abschlussnote 5,3 gehört die 18-jährige Sara Brunner aus Dietfurt zu den besten Absolventinnen der Detailhandelsausbildung im Raum St.Gallen/Appenzell. Nach drei Lehrjahren bei Coop blickt sie auf eine abwechslungsreiche und erfolgreiche Lehrzeit zurück.
Region Als Sara Brunner erfuhr, dass sie mit ihrer Note zu den Besten ihres Jahrgangs zählt, war die Freude gross. «Ich habe mich mega gefreut», sagt sie. «Ehrlich gesagt kam das unerwartet, ich dachte, ich liege eher im Durchschnitt.» Für die Dietfurterin war der Weg zur passenden Lehre nicht von Anfang an klar. Einen konkreten Traumberuf hatte sie als Kind nicht. Deshalb schnupperte sie in verschiedenen Bereichen, unter anderem als Floristin, Bäckerin, in einer Papeterie oder in der Kinderbetreuung. Am besten gefallen hat es ihr schliesslich im Detailhandel. Nach weiteren Schnupperlehren bei verschiedenen Anbietern entschied sie sich für eine Ausbildung bei Coop. Die Lehre zur Detailhandelsfachperson EFZ dauert drei Jahre. In dieser Zeit lernen die Auszubildenden, Kundinnen und Kunden zu beraten, Verkaufsgespräche zu führen, Waren zu präsentieren und die Regale zu bewirtschaften. Genau diese Vielseitigkeit gefiel Brunner. Am meisten Freude bereitet ihr der Kontakt mit den Kundinnen und Kunden. «Ich helfe gerne anderen Menschen», sagt sie. Auch schwieriger oder unfreundlicher Kundschaft begegnet sie stets professionell und mit einem Lächeln. «Mein Ziel ist immer, dass alle den Laden mit einem positiven Gefühl verlassen.» Dabei habe sie gelernt, kritische Situationen nicht persönlich zu nehmen.
Stolz auf die eigene Entwicklung
Eine besondere Erinnerung an ihre Lehrzeit ist die Teilnahme an der Tischmesse in Wattwil. Dort durfte Brunner ihren Beruf vorstellen und Jugendlichen Einblicke in den Berufsalltag einer Detailhandelsfachfrau geben. «Darauf bin ich stolz», sagt sie. Nicht immer verlief die Ausbildung ohne Herausforderungen. Zu Beginn sei sie eher zurückhaltend gewesen und habe sich schwergetan, auf Kundinnen und Kunden zuzugehen. Mit der Zeit gewann sie jedoch an Sicherheit. Anspruchsvoll seien auch Situationen gewesen, in denen Kundinnen oder Kunden kaum Deutsch sprachen. «Dann versucht man, sich mit Händen und Füssen zu verständigen», erzählt sie. Wer sich für den Beruf interessiert, sollte nach ihrer Meinung offen, flexibel und kontaktfreudig sein. Ebenso wichtig seien eine positive Ausstrahlung und die Freude am Umgang mit Menschen. Denn Detailhandelsfachleute stehen täglich mit verschiedensten Menschen in Kontakt und tragen dazu bei, dass die Kundschaft gerne wieder ins Geschäft zurückkehrt.
Zurück in die Lieblingsabteilung
Nach dem erfolgreichen Lehrabschluss kehrt Brunner nun nach Wattwil zurück, wo sie schon während ihres ersten Lehrjahres war. Dort arbeitet sie in den Rayons Brot und Molkerei. Darauf freut sie sich besonders, da die Molkerei bereits während der Ausbildung ihre Lieblingsabteilung war. «Als die drei Monate in der Molki um waren, wäre ich gerne länger geblieben», erinnert sie sich. Für die Zukunft hat die junge Berufsfrau bereits klare Ziele. Sie möchte sich bei Coop weiterentwickeln und später einmal eine Rayonleitung übernehmen. Jugendlichen, die überlegen, ebenfalls eine Lehre im Detailhandel zu absolvieren, rät sie, verschiedene Berufe und auch unterschiedliche Detailhandelsbetriebe kennenzulernen. «Man macht die Lehre drei Jahre lang und im besten Fall noch viel länger diesen Beruf. Wenn man Freude daran hat und ihn gerne macht, kommt es gut.»
shs
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