Sina Ziegler
aus Kaltbrunn absolvierte ihre erste Langdistanz am Ironman Switzerland in Thun.
Raphael Gygax organisiert als OK-Präsident das "The Little Big Festival" in Lichtensteig.
Raphael Gygax ist der OK-Präsident des «The Little Big Festival». Dieses findet vom 6. bis 8. August bereits zum 36. Mal im Städtli in Lichtensteig statt. An den Jazztagen erwartet die Besuchenden neben Jazzmusik auch Pop und andere Musikrichtungen. Weitere Informationen unter: www.jazztagelichtensteig.ch.
Herr Gygax, beschreiben Sie das «The Little Big Festival» für diejenigen, die noch nie dort waren.
Das kleine, grosse Festival im Herzen des Toggenburgs, mit der lebendigen Atmosphäre und dem abwechslungsreichen Programm für alle Festivalbesuchenden; "The Little Big Festival" eben!
Wie genau sieht dieses abwechslungsreiche Programm aus?
Neben Jazz gibt es auch Pop und andere Musikrichtungen zu hören. Dabei beobachten wir, dass es kein unterschiedliches Publikum ist, welches die verschiedenen Bühnen besucht, sondern dass viele Besucherinnen und Besucher die verschiedenen Auftritte anschauen.
Die Atmosphäre in den Gassen von Lichtensteig gilt als Markenzeichen des Festivals. Wie wichtig ist die Zusammenarbeit mit der Stadt, den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie dem lokalen Gewerbe?
Sehr wichtig, schliesslich veranstalten wir im Lebensraum der Anwohnenden ein Festival. Zum Glück stossen wir hier auf viel Wohlwollen. Ich bin auch sehr froh, dass wir zusätzlich von der Stadtverwaltung und vom regionalen Gewerbe unterstützt werden. Es ist eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, welche mit dem notwendigen Verständnis und dem nötigen Respekt erfolgt.
Und wie viele Menschen arbeiten eigentlich hinter den Kulissen daran, dass an drei Tagen alles reibungslos funktioniert?
Das Kern-OK besteht aus 13 Mitgliedern. Daneben gibt es, je nach Ressort, nochmals vier Personen als Unter-OK. In der Woche vor, während und nach den Jazztagen dürfen wir auf rund 350 Helferinnen und Helfer zählen. Dazu kommen noch diverse Personen aus den Bereichen Catering, Sicherheit, Technik und so weiter. Insgesamt sprechen wir von knapp 400 Personen, welche für den reibungslosen Ablauf während den drei Tagen zuständig sind.
Wie schwierig ist es, genügend freiwillige Helfende zu finden?
Bei vielen Positionen arbeiten wir mit Vereinen zusammen, welche die notwendige Anzahl an Helferinnen und Helfern stellen. Schwieriger ist die Suche bei den Positionen geworden, welche im Auf- und Abbau notwendig sind. Hier sind wir, zusätzlich zu unseren langjährigen Chrampferinnen und Chrampfern, immer wieder auf «frisches» Blut angewiesen und sind sehr froh, wenn wir genügend Personal finden. Auch in diesem Jahr würden wir uns über einige zusätzliche anpackende Hände freuen.
Und gibt es noch andere Herausforderungen?
Ja, zum Beispiel die steigenden Kosten. Insbesondere die höheren Gagen in der Musikszene beschäftigen uns. Aktuell können wir die Erwartungen mit unserem Budget jedoch erfüllen.
Zum Schluss: Worauf freuen Sie sich persönlich am diesjährigen «The Little Big Festival» ganz besonders?
Auf Freshlyground freue ich mich sehr. Die Band ist in Südafrika eine Institution und lieferte zusammen mit Shakira den Song «Waka waka» zur Fussball-WM 2010. Das Puma Orchestra wird auch für viele etwas Neues, aber sehr erfrischendes sein. Natürlich freu ich mich auch auf die Headliner Sens Unik, Milow, Zoë Më und Lovebugs. Es gibt so viel Freudiges in diesem Jahr – da ist es schwierig, sich auf ein Highlight festzulegen.
Shannon Senn
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