Celina Wasser
aus Benken möchte unbedingt zurück ins Swiss-Ski-Kader.
Fabian Lehner organisiert als OK-Präsident den Churfirsten Trail Run.
Fabian Lehner ist Unternehmensentwickler und Trailrunning-Coach. Als Gründer und OK-Präsident steht er hinter dem Churfirsten Trail Run, der vom 28. bis 30. August stattfindet. Weitere Informationen unter: www.churfirstentrailrun.ch.
Fabian Lehner, fassen Sie kurz zusammen: Worum geht es beim Churfirsten Trail Run?
Ziel ist es, möglichst vielen Menschen das Trailrunning und die idyllische Region näherzubringen. Wir haben mit dem CT5, CT14, CT25 und CT43 vier unterschiedliche Distanzen. Damit können bei uns Menschen ihren ersten Trail laufen, während erfahrene Trailrunner auf dem Churfirsten Marathon eine anspruchsvolle Strecke absolvieren. Gleichzeitig möchten wir ein Wochenende schaffen, an dem die Community, teilweise auch international, in der Region zusammenkommt.
Und was genau zeichnet den Churfirsten Trail Run aus?
Der Austragungsort im Toggenburg, eingebettet zwischen den sieben Churfirsten und dem Alpstein, bietet die perfekte Kulisse für einen Trail Run. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass der Event bodenständig und persönlich bleibt. Wir arbeiten sehr eng mit lokalen Personen, Betrieben und Sponsoren zusammen. Dazu möchten wir die Einstiegshürde bewusst tief halten. Trailrunning ist nicht nur etwas für Profis. Das sieht man dieses Jahr sehr schön am neuen CT5.
Wie gross ist der organisatorische Aufwand in den letzten Wochen vor dem Rennen?
Sehr gross. Viele Arbeiten laufen über Monate, aber in den letzten Wochen kommt alles zusammen. Viele kleine Details müssen ineinandergreifen. 2025 hatten wir ursprünglich mit maximal 450 Läuferinnen und Läufer geplant. Am Ende zählten wir über 1000 Anmeldungen. Da mussten wir kurzfristig vieles zusätzlich organisieren und unsere Infrastruktur erweitern. Dieses Jahr können wir auf diesen Erfahrungen aufbauen.
Dafür braucht es sicherlich ein gut aufgebautes OK.
Definitiv. Wir haben unterschiedliche Ressorts und klare Verantwortlichkeiten. Jeder bringt sein Fachwissen ein und kann seinen Bereich weitgehend selbständig führen. Für mich als OK-Präsident ist es wichtig, den Überblick zu behalten, Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig darauf vertrauen zu können, dass die einzelnen Bereiche funktionieren.
Und wie schwierig ist es, genügend freiwillige Helfende zu finden?
Es ist eine sehr aufwändige Aufgabe, die unsere Volunteer-Chefin Seraina mit ihrem unermüdlichen Einsatz meistert. Das Thema Volunteers war für mich von Anfang an eines der wichtigsten Themen, da ich schon von einigen Events gehört habe, dass diese aufgrund fehlender Helfenden nicht mehr durchgeführt werden können. Wir erhalten auch dieses Jahr wieder sehr gute Unterstützung. Das ist für uns sehr wertvoll. Ohne diese Menschen könnten wir einen Anlass dieser Grösse nicht durchführen.
Was würden Sie jemandem sagen, der noch nie einen Trail Run gemacht hat?
Trail Run beginnt dort, wo der Asphalt aufhört. Deshalb bin ich überzeugt, dass jede und jeder schon mal Trail Run gemacht hat. Der CT5 bietet sich an, die ersten Erfahrungen zu sammeln, und beim Zieleinlauf merkt man schnell, was die Magie dahinter ist.
Und zum Schluss: Worauf freuen Sie sich am meisten?
Auf den Moment, wenn am Samstagmorgen der erste Startschuss des CT43 fällt und wir uns bewusst werden, dass wir hunderte Trailrunner auf ihre Reise schicken und sie erst wiedersehen, wenn sie nach über vier und teilweise zehn Stunden mit einem grossen Lächeln durchs Ziel laufen. Einige kämpfen um den Sieg, andere schaffen ihren ersten Trail oder etwas, das sie sich vor ein paar Monaten noch nicht zugetraut hätten. Genau diese Mischung macht den Churfirsten Trail Run für mich aus.
Shannon Senn
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