Werner Knaus
freut sich als Co-OK-Präsident des Bergrennens Hemberg auf die 13. Ausgabe.
Nächstes Wochenende führt Christian Manz das 18. Schuppengaudi durch.
Christian Manz organisiert bereits zum 18. Mal die Schuppengaudi. Diese findet am 29. und 30. Mai im «Schuppe» beim Bahnhof Ebnat-Kappel statt. An beiden Abenden gibt es Livemusik, der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen unter: www.schuppengaudi.ch.
Christian Manz, die Schuppengaudi findet bereits zum 18. Mal statt. Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Damit ein Anlass über viele Jahre bestehen kann, braucht es vor allem zwei Dinge: stetiges Wachstum und treue Sponsoren. Die Schuppengaudi hat beides. Jahr für Jahr kommen zahlreiche Besucherinnen und Besucher, und dank der Unterstützung unserer Sponsoren können wir den Anlass weiterhin erfolgreich durchführen.
Und wie hat sich die Schuppengaudi seit den ersten Ausgaben bis heute verändert?
Vor allem die Besucherzahl hat stark zugenommen. Ich kann mich noch gut an die Anfänge erinnern: Damals kamen rund 25 Gäste, die Schuppengaudi dauerte nur einen Abend und es spielte ein Alleinunterhalter. Ab der achten Ausgabe wurde der Anlass grösser, zeitweise hatten wir sogar bis zu 300 Gäste. Heute findet die Schuppengaudi an zwei Abenden statt, jeweils mit unterschiedlichem Musikprogramm.
Was hat Sie ursprünglich dazu gebracht, die Schuppengaudi ins Leben zu rufen?
Ich habe schon immer gerne Veranstaltungen organisiert. Früher haben wir immer die Nachbarschaft eingeladen und zusammen gefeiert, aber irgendwann wollte ich etwas Grösseres machen. So kam ich irgendwann auf die Idee, die Schuppengaudi in Ebnat-Kappel zu veranstalten.
Die Organisation eines solchen Anlasses bringt bestimmt einige Herausforderungen mit sich.
Ja, definitiv. Am schwierigsten ist es, genügend Sponsoren für die Finanzierung zu finden. Der Eintritt zur Schuppengaudi ist seit jeher kostenlos – ohne Sponsoren geht es nicht.
Und können Sie selbst den Anlass überhaupt geniessen, oder sind Sie immer im «Organisationsmodus»?
Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich in den ersten Jahren sehr nervös war. Ich habe mich immer gefragt: «Habe ich genug eingekauft?» oder «Habe ich an alles gedacht?» Zusätzlich habe ich am Anfang auch immer selbst serviert, da konnte ich nicht wirklich abschalten. Unterdessen ha sich das glücklicherweise geändert. Ich habe genügend freiwillige Helferinnen und Helfer im Service, und auch sonst bin ich entspannter geworden, sodass ich die Schuppengaudi geniessen kann.
Was dürfen die Besucher dieses Jahr erwarten?
Am Freitagabend tritt mit Night Call zum ersten Mal eine Rockband auf. Eigentlich wäre eine andere Band eingeplant gewesen, aber die ist leider verhindert. Ich bin gespannt, wie das Publikum darauf reagieren wird. Am Samstag gibt es dann wie gewohnt Schlagermusik. Besonders freuen würde ich mich über neue Gesichter. Es ist es auf alle Fälle wert, das Ganze einmal mitzuerleben: Der Familienzusammenhalt, die langjährigen Helferinnen und Helfer – all das macht die Schuppengaudi aus.
Zum Schluss: Gibt es schon Pläne für die nächsten Schuppengaudis?
Auf jeden Fall. Insbesondere freue ich mich schon auf die übernächste Ausgabe, dann feiert die Schuppengaudi ihr 20-jähriges Jubiläum. Dafür bin ich jetzt schon mitten in den Vorbereitungen, denn es soll ein ganz besonderes Fest geben. ⋌shs
Lade Fotos..