Anna-Catrina Walt
übernimmt neu das Präsidentenamt des Sportvereins Wildhaus - Alt St.Johann.
15 Montageelektriker und 30 Elektroinstallateure aus den Regionen Toggenburg, Fürstenland und See-Gaster durften in Wattwil ihre bestandene Lehrzeit, aber auch die Zeit danach, feiern. Bietet doch die Branche hervorragende berufliche Perspektiven.
Sie standen in den letzten Jahren garantiert täglich «unter Strom», doch mit der QV-Feier, die am Dienstagabend im Wattwiler Kongresszentrum Thurpark über die Bühne ging, dürfte viel Druck von den Lehrabgängern der hiesigen Elektrobranche abgefallen und Energie für neue Aufgaben freigeworden sein.
Zehn der jungen Berufsleute schafften eine Note von 5,0 und besser, drei die Bestnote von 5,2. Dabei handelte es sich um den Wildhauser Laurenz Weger (Montageelektriker EFZ, Kolb Elektro SBW AG, Wildhaus), Carlo Giger aus Neu St.Johann (Elektroinstallateur EFZ, Bichler + Partner AG, Wattwil) und den Wiler Simon Blum (Elektroinstallateur, Zwick Elektro AG, Wil). Besonders erwähnenswert, weil in dieser Branche sehr selten, ist, dass in diesem Jahr eine junge Frau eine Ausbildung als Montageelektrikerin EFZ abschliesst; dabei handelt es sich um Mary-Ann Oettli aus Dussnang, die in Wil bei der Elektro Peter AG in die Lehre ging. Ebenso feierten acht junge Glarner Berufsleute aus der Elektrobranche mit. Dies deshalb, weil die Zahl der Glarner Lernenden in der Elektrobranche zu klein ist, um für sie im Kanton Glarus eine eigene Lehrabschlussfeier zu organisieren. Zudem pflegen das Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) in Wattwil und die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Ziegelbrücke schon seit längerem ein gutes, gegenseitiges Einvernehmen, so dass die gemeinsame QV-Feier als gelungenes Zeichen einer interkantonalen Kooperation gesehen werden kann.
Der Fachgruppenleiter Elektroberufe am BWZT, René Kistler, hatte vor der Überreichung der Fähigkeitsausweise EFZ den «frischgebackenen Elektroprofis» geraten, möglichst lange in der Branche zu bleiben. Denn diese böte ihnen nicht nur jetzt ein Auskommen, sondern auch in Zukunft: «Ihr gehört jetzt zu einer Berufsgruppe, ohne die buchstäblich nichts läuft. Ohne euch bleibt es dunkel, still – und der Kaffee kalt. Egal, ob erneuerbare Energien, Elektromobilität, Smart Homes oder Industrie 4.0 – der Strom von morgen braucht Menschen wie euch: neugierig, mitdenkend und verantwortungsbewusst», sagte Kistler. Der Rektor des BWZT, Felix Tschirky, doppelte nach: «Bleiben Sie dran, geben Sie Vollgas und machen Sie ihren Beruf mit Leidenschaft und Begeisterung.» ⋌pd
Lade Fotos..