Anna-Catrina Walt
übernimmt neu das Präsidentenamt des Sportvereins Wildhaus - Alt St.Johann.
Der Landwirtschaftsbetrieb Barenegg auf dem Hemberg befindet sich im Eigentum des Kantons St.Gallen. Der bisherige Pächter, ein Mutterkuh-Halter, hat den Betrieb per 31. Dezember verlassen, seither stehen die Gebäude, Scheunen und Weidschöpfe leer.
Hemberg Insgesamt gehören 78 Hektare, Acker, Weideland sowie Wald zum Hof. Dies alles auf einer Höhe von über 1000 Metern und mit moderater Hanglage, womit der Betrieb als Bergbauernhof gilt. Der Landwirtschaftsbetrieb Barenegg stellte mit seiner Grösse und seinen gut maschinell bewirtschaftbaren Flächen einen bedeutenden Bestandteil der regionalen Landwirtschaft sowie der Kulturlandschaft dar. Der weiterhin schleppende Verkaufsprozess des Betriebes wirft grosse Fragen auf. Bereits zum zweiten Mal fordern die Toggenburger SVP-Kantonsräte von der Regierung Antworten. Unter anderem möchten sie wissen, ob die Regierung ihre Ansicht teile, dass der Betrieb Barengg zwingend einem produzierenden Landwirt verkauft werden muss. Die SVP-Kantonsräte Fredy Louis, Bruno Schweizer, Lukas Huber, Ivan Louis, Mirco Gerig und Christian Vogel wollen wissen, ob der gesetzlich zulässige Höchstpreis von rund 2,8 Millionen Franken eingehalten wird und nach welchen Kriterien die Regierung entscheidet, wenn mehrere Personen den Maximalpreis bieten. Was die Regierung unternimmt, damit Käufer die Anmeldung für die Direktzahlungen fristgerecht bis zum 2. Mai vornehmen können, und wer für mögliche finanzielle Schäden aufkommt, falls durch die schleppende Abwicklung Verluste erleiden, sind weitere Fragen der Politiker. Ausserdem möchten sie wissen, ob das Landwirtschaftsamt und der Bauernverband von Beginn an in den Verkaufsprozess eingebunden werden müsste, um die Interessen der Landwirte zu wahren.
⋌pd
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