Cathrin Zimmermann
vom Tierheim Nesslau spricht über Tiere als Weihnachtsgeschenke.
Christoph Blocher
Mit grossen Gesten und Worten geben Politiker vor, Probleme zu lösen. Nur handelt es sich meist um Probleme, die man ohne sie nicht hätte. So sollen die ehemaligen Militärflugplätze von Buochs, Mollis und St. Stephan wieder in Betrieb genommen werden. Dabei handelt es sich um militärische Anlagen, die seinerzeit durch die gleichen Kreise ausser Dienst genommen wurden. Dieselben Politiker, Professoren und Strategieexperten traten gegen die «Militärflugplätze» an. Wir wollten sie behalten aus Vorsicht. Militärgrinde wurden wir genannt. Und heute sind wir Pioniere!
Genau dasselbe erleben wir mit dem plötzlichen Stopp des Abbruchs von Bunkern aus dem Kalten Krieg. Jetzt sollen Anlagen der Festungsminenwerfer wieder in Betrieb genommen werden. Nur: Warum hat man zuvor viele solcher Festungsanlagen für viel Geld aufgehoben? Jetzt wird die Suppe ausgelöffelt –leider nicht von denselben, die sie eingebrockt haben.
Dasselbe beobachte ich bei der seinerzeit landesweit eingeführten «integrativen Schule». Das war der letzte Modeschrei, denn «Sonderschulen» durfte es nicht mehr geben. Mit dem Ergebnis, dass die eher Lernschwachen in den Regelklassen noch mehr entmutigt statt besser gefördert werden. Jetzt höre ich von der FDP Schweiz, dass sie die integrative Schule abschaffen will. Weil die Lehrkräfte überfordert seien und zu viele Kinder eine spezielle Betreuung benötigten. Warum haben dann gerade FDP-Bildungspolitiker damals die «integrative Schule» über den grünen Klee gelobt und die kritische SVP als «ewiggestrig» abgekanzelt?
Die Kernkraftwerke wollten die «Fortschrittler» wegen dem Klima allesamt abstellen. Jetzt merken die Politiker, dass wir ohne Strom aus Kernkraft in eine desaströse Energiemangellage geraten. Sie lösen jene Probleme, die wir ohne sie gar nicht hätten.
E gfreuti Wuche
Christoph Blocher
Lade Fotos..