Matthias Nowak
erklärt, warum zehn Minuten Gehirntraining pro Tag viel auswirken können.
Werner Schlegel, Sieger am Rapperswiler Verbandsschwingfest in Weesen am Sonntag, 12. April 2026 (Taria Hösli)
Die Schwingsaison hat begonnen, und in der Ostschweiz fand mit dem Rapperswiler Verbandsschwingfest bereits das vierte Kräftemessen statt.
Weesen Am Ufer des Walensees in kämpften 73 Schwinger um den Tagessieg. Wie schon am Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest geht der Sieg erneut ins Toggenburg – und erneut jubelt Werner Schlegel. Seine gute Frühform bestätigte Werner Schlegel bereits am ersten Schwingfest der Saison in Gams, und am vergangenen Sonntag in Weesen legte er gleich nach. Nie geriet der Schlussgangteilnehmer aus Mollis ernsthaft in Bedrängnis. Einzig im Schlussgang forderte ihn der Vorjahressieger Marcel Räbsamen etwas stärker, doch bereits nach 1:29 Minuten fiel mit einem Kurzzug die Entscheidung. Vor rund 800 Zuschauern konnte sich Schlegel anschliessend feiern lassen. Sowohl der Hemberger als auch der Wiler starteten mit einem Sieg in das Schwingfest in Weesen. Räbsamen legte das Thurgauer Schwergewicht Mario Schneider gekonnt auf den Rücken – eine Premiere für den Toggenburger. Wenige Minuten später gelang Schlegel dasselbe Kunststück, indem er Marios Bruder Domenic auf den Rücken legte. Damit gelang beiden ein optimaler Start ins Fest. Während Schlegel mit seinen weiteren Gegnern Gian Maria Odermatt, Daniel Elmer, Michael Bernold und Jan Mannhart kurzen Prozess machte und souverän in den Schlussgang einmarschierte, musste sich Räbsamen auf dem Weg dorthin im vierten Gang überraschend Andy Signer geschlagen geben. Dank eines taktisch starken fünften Gangs qualifizierte sich der Müselbacher dennoch für den Schlussgang – jedoch mit dem besseren Ende für den Hemberger. Auch aus Sicht der Gastgeber fiel die Bilanz erfreulich aus. Die 20 angetretenen Schwinger des Schwingerverbands Rapperswil und Umgebung überzeugten mit einer starken Mannschaftsleistung, die mit elf Auszeichnungen belohnt wurde. Ein Hö
Der Kaltbrunner Marius Zahner stand am Rapperswiler Nachwuchsschwingfest, dass am Samstag in Weesen stattfand, im Schlussgang der Kategorie 2011 bis 12 und musste dort aber Nino Marti aus Haslen das bessere Ende überlassen. Samuel Aebli aus Schänis erkämpfte sich erneut die Auszeichnung in der Kategorie 2017- 20, als Fünfter mit vier Siegeskreuzlein und zwei verlorenen Gängen. Armon Fuchs, ebenfalls aus Schänis belegte den zehnten Rang mit je drei Siegen und Niederlagen. Auch Levin Müller aus St. Gallenkappel belegte mit denselben Resultaten und derselben Punktzahl den siebten Rang. Benno Kamer aus Benken gesellte sich schliesslich ebenfalls in diesem Rang dazu, bemerkenswert ist sein junges Alter, er war der einzige Gewinner einer Auszeichnung des Jahrgangs 2019. Joel Meier aus Schänis war der bestplatzierte «Rapperswiler» in der Kategorie 2015-16. Mit vier Siegen und je einer Niederlage und einem Gestellten wurde er Siebter. Vorjahressieger Elio Salis schaffte es auch als dem jüngeren Jahrgang angehörenden, sich die Auszeichnung zu erkämpfen, punkt- und resultatgleich mit dem Trainingskameraden Silas Tobler aus Bilten. Daniel Schaufelberger aus Goldingen und Silvan Holdener aus Amden hatten beide je drei Siege und Niederlagen auf dem Notenblatt und wurden 11. resp. 12. Schliesslich reichte es den beiden Kaltbrunnern Yannik Jud und Gian Oberholzer mit 55,25 Punkten und je zwei Resultaten auf den zwölften Rang exakt zur Auszeichnung. Matteo Glaus aus Benken wurde Fünfter in der Kategorie 2013- 14. Er gewann vier Gänge und verlor deren zwei. Dieselben Resultate erreichte der Goldinger Janis Kühne, einen Rang dahinter. Die dritte Auszeichnung für die organisierenden «Rapperswiler» gewann Marius Tobler aus Bilten mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Gestellten. Hinter Marius Zahner, der den Schlussgang der Ältesten nach gut 40 Sekunden durch Kniestich verlor, reihten sich vier weitere «Rapperswiler» unter die Auszeichnungsgewinner in dieser Kategorie. Der Schänner Florian Boos wurde Siebter mit drei Siegen und zwei Niederlagen und einem Gestellten. Direkt dahinter waren Robin Glaus aus Benken Dylan Richards (Eschenbach) resultat- und punktgleich Achte. Der Maseltrangner Jaylan Wiedmer gewann schliesslich die Auszeichnung nach einem fulminanten Start mit drei Siegen als Zehnter.
Nach den beiden Verbandsfesten im Rheintal-Oberland sowie im Verbandsgebiet Rapperswil folgt am letzten Aprilwochenende der Härtetest am Toggenburger Verbandsschwingfest in Degersheim. Dieses bildet zugleich den letzten Formtest, bevor eine Woche später mit dem Thurgauer Kantonalschwingfest die Kranzfestsaison so richtig lanciert wird. Für viele der jungen Toggenburger Schwinger ist das eigene Verbandsschwingfest ein wichtiger Gradmesser dafür, wie gut sie auf die bevorstehenden Kranzfeste vorbereitet sind.
pd
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