Tiziano Gerber
und die Band Band Beat the 18th suchen neue Mitglieder aus dem Linthgebiet.
Die Musikgesellschaft Alpenrösli präsentiert stets Neues nach altem Muster und überzeugt am Jahreskonzert mit Spielfreude und Perfektion.
Gommiswald Traditionell zu Jahresbeginn erfreut die Musikgesellschaft Alpenrösli ihr Publikum. Unter der souveränen und bewährten musikalischen Leitung von Guillermo Casillas wusste sie einmal mehr zu begeistern. Wieder einmal hatten sich die Musikantinnen und Musikanten einiges vorgenommen: Von «Fascination Fanfare Rock Version» von Otto M. Schwarz bis zu «The Lion King» arrangiert von Kazuhiro Morita standen hochklassige Werke auf dem Programm. Das Alpenrösli zeigte sich am Konzert vom vergangenen Samstag aber auf der Höhe ihrer Aufgabe und überzeugte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher mit einem kräftigen Strauss klangvoller Melodien. Doch bevor die «Grossen» die Bühne betraten, war der Nachwuchs an der Reihe. Die Piccolo Band unter der Leitung von Bea Eichmüller eröffnete den Konzertabend und begeisterte mit freudigem Spiel Dirigentin und Publikum gleichermassen. Den zweiten Konzertteil bestritten die Jugendmusik und die Formation Schlagwerk unter der Leitung von Guillermo Casillas sowie Mario Lehmann.
Nach dem schwungvollen Stück «Pirates of Caribbean» unterbrach Fabio Steiner, Präsident der Musikgesellschaft Alpenrösli, das Spielder Jugend und dankte dem ehemaligen Leiter Adrian Keller für sein Engagement. Keller hat fünf Jahre das Nachwuchsensemble Schlagwerk geleitet und die Verantwortung im vergangenen Sommer abgegeben. «Uns freut es, dass du die Vorbildfunktion übernommen und so deine Begeisterung für die Perkussionsinstrumente weitergegeben hast», sagt Steiner. Keller habe die jungen Schlagzeuger gefördert und sie für den Übertritt in den Musikverein Ernetschwil oder ins Alpenrösli vorbereitet, so der Präsident. Weiter geht es im Programm mit dem dritten Teil und der Musikgesellschaft. Als das Stück «Story» erklingt, wird abermals unterbrochen und Xaver Thoma auf die Bühne gerufen. 28 Jahre hat er die Jugendmusik dirigiert, bevor auch er im vergangenen Jahr den Stab weiterreichte. Seine Geschichte und die des Nachwuchses sei eine besondere, so Fabio Steiner. «Jeder Musikant ist für die Förderung verantwortlich», das hat Xaver Thoma immer gesagt und der Präsident muss ihm recht geben. «Aber», so Steiner, «es muss jemand den Beginn machen und auch dranbleiben.» Und das habe Thoma zusammen mit Bruno Eichmüller getan. Riesiger Applaus und Standing Ovation vom Alpenrösli und Publikum unterstreichen die Leistungen von Xaver Thoma. Seine grossartige Geschichte als Dirigent der Jugendmusik wurde anschliessend in Bildern gezeigt, während die Musikgesellschaft spielte.
Am Freitag, 16. Januar, heisst es noch einmal Konzertgenuss pur: Um 20 Uhr präsentiert die Musikgesellschaft Alpenrösli das Programm ohne Nachwuchs. Ein letztes Mal wird am Samstag, 17. Januar, eingeladen. Dann ist ab 18.15 Uhr für das leibliche Wohl gesorgt. Nach dem Konzert unterhalten Meiri und die Guggenmusik Ranzachgiger Ernetschwil die Gäste.
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