Werner Knaus
freut sich als Co-OK-Präsident des Bergrennens Hemberg auf die 13. Ausgabe.
Je länger wir mit der Sanierung des Hallenbads Bütschwil zuwarten, desto teurer wird es: 2017 beliefen sich die Kosten für die Sanierung auf 1,27 Millionen Franken. Für die Erweiterung waren damals 2,57 Millionen Franken budgetiert. Neun Jahre lang war dann Stillstand, bis im April 2026 die zehnmal höheren Kosten präsentiert wurden: 13,9 Millionen Franken für die Sanierung und 20,2 Millionen Franken für die Erweiterung. Obendrauf kommen gewaltige jährliche Verluste beim Hallenbad: Bei der Sanierung sind es 1’082’578 Franken, bei der Erweiterung 1’413’526 Franken.
Unser Ziel muss es sein, das Werk unserer Vorfahren zu erhalten und unseren Kindern ein modernes Hallenbad für Schulschwimmen und Freizeit zu übergeben. Die Zeit drängt: Bereits letztes Jahr mussten 355’039 Franken Steuergeld für Notreparaturen ausgegeben werden. Deshalb können wir uns im Herbst ein Nein auch aus nur einer Gemeinde nicht leisten. Der Verwaltungsrat muss sich daher für diejenige Variante entscheiden, die in Bütschwil-Ganterschwil, Mosnang, Neckertal und Lütisburg mehrheitsfähig ist.Besonders die Lütisburger Bevölkerung könnte und dürfte einer übertriebenen Hallenbad-Erweiterung nicht zustimmen, da bereits eine Sanierung für sie ein gewaltiger finanzieller Kraftakt darstellen wird.
Hallenbäder dienen in erster Linie dem Schulschwimmen und nicht dem Wellnessbetrieb. Zudem erhalten wir mit der Sanierung ein modernes, energieeffizientes Hallenbad mit neuer Rutsche und zwei verschiedenen Wassertemperaturen. Ich fordere hiermit den Verwaltungsrat auf, dem Stimmvolk der vier Gemeinden die Sanierungsvariante vorzulegen. Ansonsten trägt er die Verantwortung für teure Notkredite, nochmalige Kostenexplosionen durch Zeitverlust oder die Schliessung des Hallenbads.
Anita Stolz-Fischbacher, Ganterschwil
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