Celina Wasser
aus Benken möchte unbedingt zurück ins Swiss-Ski-Kader.
Barbara Soreia Wojak: Mentorin für Selbstermächtigung und innere Führung.
Die gefährlichste Spezies dieses Planeten ist nicht der Wolf. Nicht der Bär. Nicht der Löwe. Aus meiner Sicht ist es der Mensch. Ich weiss, dass viele diesem Satz widersprechen werden. Das ist in Ordnung. Ich lade dich lediglich ein, das Leben für einen Moment aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Warum ausgerechnet der Mensch? Weil wir glauben, besitzen zu können, was uns niemals gehört hat. Mein Land. Mein Haus. Mein Wald. Meine Wahrheit. Seit wann kann man besitzen, was man selbst nicht erschaffen hat? Wir ziehen Grenzen auf Landkarten, errichten Zäune und verteidigen Besitz. Irgendwann vergessen wir, dass all das zuerst nur eine Idee war. Eine menschliche Idee.
Betrachte es einmal aus einer anderen Perspektive. Wenn dein Leben auf dieser Erde eines Tages endet – was nimmst du mit? Dein Haus? Dein Geld? Deinen Titel? Deinen Besitz? Oder war all das nur geliehen? Wir bemühen uns ein Leben lang darum, etwas zu hinterlassen. Ein Haus. Vermögen. Einen Namen. Doch was bleibt wirklich?
Vielleicht nicht das, was wir angehäuft haben. Vielleicht bleibt die Energie, mit der wir gelebt haben. Das Bewusstsein, das wir berührt haben. Die Liebe, die wir gegeben oder verweigert haben. Alles andere war vielleicht nur geliehen. Wir sprechen ständig davon, die Erde retten zu müssen. Vielleicht sollten wir aufhören, uns für
so wichtig zu halten. Mutter Erde braucht uns nicht. Doch wir brauchen sie. Wenn wir das vergessen, vernichten wir nicht diesen Planeten. Wir vernichten unsere eigene Zukunft. Wir wurden darauf konditioniert, gegen etwas zu sein. Gegen Krieg. Gegen
Gewalt. Gegen Andersdenkende. Doch solange wir gegen etwas kämpfen, nähren wir oft genau das, was wir überwinden möchten.
Was wäre, wenn wir beginnen würden, für etwas zu leben? Für Frieden. Für Menschlichkeit. Für Verbundenheit. Vielleicht beginnt Frieden nicht dort, wo Kriege enden. Vielleicht beginnt Frieden in dem Moment, in dem das Wort «mein» seine Macht über uns verliert.
Neil Donald Walsch beschreibt in seiner Trilogie Gespräche mit Gott Gedanken, die mich bis heute bewegen. Nicht weil sie Antworten liefern, sondern weil sie dazu einladen, unsere tiefsten Überzeugungen zu hinterfragen. Vielleicht scheitert der Mensch nicht an Kriegen. Nicht an Geld. Nicht an Politik. Vielleicht scheitert er an der grössten Illusion seines Lebens. Zu glauben, ihm würde etwas gehören. Denn alles, was du meinst zu besitzen, bleibt hier. Die Frage ist: Was bleibt von dir?
Barbara Soreia Wojak, Mentorin für Selbstermächtigung und innere Führung
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